Micron Document
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Persepolis
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29.93444444444452.891388888889coordinatesKoordinaten: 29° 56â€Č 4″ N, 52° 53â€Č 29″ O

Die altpersische Residenzstadt Persepolis (persisch ŰȘŰźŰȘ ŰŹÙ…ŰŽÙŠŰŻ Tacht-e Dschamschid, DMG Taáž«t-e ÇŠamĆĄÄ«d, ‚Thron des Dschamschid‘, altpersisch: Parsa) war eine der ResidenzstĂ€dte des antiken Perserreichs unter den AchĂ€meniden und wurde 520 v. Chr. von Dareios I. im SĂŒden Irans in der Region Persis gegrĂŒndet. Der Name „Persepolis“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser“; der persische Name bezieht sich auf Dschamschid, einen persischen König aus mythologischer Vorzeit, von dessen fliegendem Thron abgestĂŒrzte Überreste den Ort gebildet haben sollen. Ein weiterer Name aus dem Mittelalter war Čehel-menār (persisch چهل Ù…Ù†Ű§Ű±) mit der Bedeutung Vierzig Minarette.

Als man die frĂŒhere Residenz von Pasargadae um 50 km hierher verlegte, wurde am Fuße des Berges Kuh-e Mehr,cite-ref-nirupars-com-parsa-1-0[1] oder auch Kuh-e Rahmat (mit derselben Bedeutungcite-ref-2[2] aus dem Arabischen), eine 15 ha große Terrasse angelegt. Über 14 GebĂ€ude sind auf der Plattform unter Dareios I. und seinen Nachfolgern, u. a. Xerxes I., Artaxerxes I. und Artaxerxes II. errichtet worden. Weitere PalĂ€ste wurden unmittelbar am Fuß der Terrasse ausgegraben. Die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört, aber ihre (teils wiederaufgebauten) Reste können auch heute noch besichtigt werden. Da bei der Zerstörung die BewĂ€sserungsanlagen ebenfalls vernichtet worden waren, wurden die GebĂ€ude weitgehend vom WĂŒstensand bedeckt und dadurch konserviert. Sie zĂ€hlen zum UNESCO-Welterbecite-ref-3[3] und sind rund 60 km nordöstlich der Großstadt Schiras in der Flussebene des Kur in der Provinz Fars (900 km sĂŒdlich von Teheran) zu besichtigen.

Contents

‱ Geschichte
‱ Astronomie
‱ Apadana
‱ Umgebung
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Das AchĂ€menidenreich wurde von Kyros II. dem Großen gegrĂŒndet und reichte unter Dareios I. um 520 v. Chr. von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus.

Persepolis ist ein Glanzlicht der altpersischen Kultur und Politik der AchĂ€meniden. Die Palaststadt ist noch heute ein Identifikationsort fĂŒr viele Iraner, obwohl oder gerade weil sie weit in die vor-islamische Zeit zurĂŒckreicht.

Die letzte Bauphase erfolgte etwa zwischen 450 und 330 v. Chr.cite-ref-4[4] Nach 200-jĂ€hrigem Bestand wurde Persepolis 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen geplĂŒndert und in Brand gesteckt. Bereits in der Antike wurde gerĂ€tselt, ob Alexander den Brand und die PlĂŒnderung initiierte. Es gibt Quellen, die berichten, dass sich der Schatzmeister von Persepolis kurz vor Alexanders Ankunft in Persepolis ihm unterwarf und alle SchĂ€tze anbot, in der Hoffnung, die Stadt retten zu können. Alexander schlug das Angebot jedoch aus.cite-ref-nirupars-com-parsa-1-1[1] NachtrĂ€glich wurde die Zerstörung Persepolis’ als Rache fĂŒr die Zerstörung der athenischen Akropolis wĂ€hrend der Perserkriege 480/79 v. Chr. gedeutet.

Der letzte Schah von Iran, Mohammad Reza Pahlavi, ließ 1971 Teile von Persepolis zur 2500-Jahr-Feier der Iranischen Monarchie restaurieren und mit touristischer Infrastruktur, ParkplĂ€tzen und GeschĂ€ften ausstatten. Die acht Jahre spĂ€ter einsetzende islamische Revolution ließ allerdings die Besucherzahlen auf etwa ein Zehntel (einige Hundert pro Tag) der ursprĂŒnglichen GrĂ¶ĂŸe sinken.

Die kunstvollen GebĂ€ude und PalĂ€ste entstanden auf einer kĂŒnstlichen Terrasse von 300 × 500 Metern, meisterhaft aus Stein gehauen und nur mit einer hohen Backsteinmauer umgeben. MilitĂ€rische Verteidigung war hier wegen der Weite des Landes und seiner guten Postverbindungen entbehrlich. Trotzdem besaß die Terrasse eine lange Befestigungsmauer im Osten, die ĂŒber den gesamten Berg verlief und die Stadt vor Angriffen aus dem Osten schĂŒtzen sollte. Im SĂŒden und Osten war aufgrund der Höhe der Terrasse keine Mauer nötig. Im SĂŒdwesten sind jedoch noch einige Zinnen erhalten. Gebaut wurde nicht durch Sklaven, sondern gegen Entlohnung.

Sehr beeindruckend war – neben drei PalĂ€sten mehrerer Könige – der Hundert-SĂ€ulen-Saal, vor allem aber der Audienzsaal Apadana mit 36 SĂ€ulen von knapp 20 Metern Höhe. Die Kapitelle der SĂ€ulen sind mit Stier- und Löwenmotiven verziert, den Symbolen der Könige; auch Vogelkapitelle und Keilschrifttexte in elamischer Sprache finden sich.

Entdeckungsgeschichte

Erste europÀische Reisende besuchten die Ruinen der Palastanlagen schon im Mittelalter (beispielsweise Giosafat Barbaro). Zahlreiche Reliefs wurden im Zug der Erforschungen in europÀische Museen gebracht. Die ersten systematischen Ausgrabungen erfolgten von 1931 bis 1939 im Auftrag des Oriental Institute der University of Chicago durch aus Deutschland stammende ArchÀologen, vor allem Ernst Herzfeld, Friedrich Krefter und Erich F. Schmidt. Seit 1939 wird Persepolis von iranischen ArchÀologen erforscht. Ein bedeutender Teil der Grabungsdokumentationen und FundumstÀnde, Abklatsche von Inschriften und ein umfangreiches Fotoarchiv der Ausgrabungen von Persepolis befindet sich heute im Ernst Herzfeld Nachlass in der Freer Gallery of Art in Washington, DC.

Beschreibung des Komplexes

Eingangstreppe

Nahe der nordwestlichen Ecke der Terrasse befindet sich die Eingangstreppe. Auf ihrer Unterseite befindet sich ein Hof aus geschliffenen Steinen, der 10 cm höher liegt als seine Umgebung. Von dort fĂŒhrt eine symmetrische Doppeltreppe hinauf. Nach 63 Stufen erreichen die Treppen ein Podest, von wo der Weg 48 weitere Stufen in entgegengesetzte Richtung fĂŒhrt. Die Treppe ĂŒberwindet somit fast 12 Meter, wobei die Stufen eine Breite von 6,9 m, eine Tiefe von 38 m und eine Höhe von je 10 cm haben. Zeitweilig sind Lasten tragende Tiere ĂŒber diese Treppe in den Komplex gefĂŒhrt worden, es war jedoch wahrscheinlich nicht gestattet, zu Pferde ĂŒber die Treppen zu reiten. Die Treppen wurden aus großen und unregelmĂ€ĂŸigen Kalksteinen geschlagen, die man mit Klammern, jedoch ohne Mörtel, miteinander verbunden hatte. Diese Bauweise und der Schliff der Steine deuten darauf hin, dass die Treppe zur Zeit von Xerxes erbaut wurde. In den 1970er Jahren wurden von einem iranisch-italienischen Team Abnutzungs- und VerwitterungsschĂ€den saniert.cite-ref-shahbazi30-5-0[5]

Tor aller LĂ€nder

Das „Tor aller LĂ€nder“, genannt auch Tor des Xerxes, mit kolossalen menschenköpfigen Stierfiguren war ein kleiner quadratischer Palast mit einer SeitenlĂ€nge von 24,75 Metern. Er wurde grĂ¶ĂŸtenteils wĂ€hrend der Herrschaftszeit von Xerxes I. gebaut und fertig gestellt. Er befindet sich etwa 22 Meter entfernt vom Rand der Terrasse und hatte eine Höhe von 18 Metern.cite-ref-shahbazi36-6-0[6]

Die Decke des Tores aller LĂ€nder war auf vier gut 16,5 Meter hohe SĂ€ulen gestĂŒtzt. Die Basis dieser SĂ€ulen war glockenförmig und hatte vertikale Kannelierungen. Auf dieser Basis lag ein Torus, ein radförmiger Stein. Darauf saß der zylinderförmige hohe Schaft mit 48 Rillen (Kannelierungen). Auf diesem Schaft befand sich der SĂ€ulenkranz in Blumenform, auf diesem Kranz wiederum saß das Kapitell in Form eines doppelköpfigen Stiers. Die Hauptbalken des Palastes lagen zwischen dem Nacken und den beiden Köpfen der Stiere.cite-ref-shahbazi36-6-1[6] Zwei dieser SĂ€ulen stehen bis heute aufrecht. Eine weitere SĂ€ule wurde in den 1960er Jahren aus herumliegenden und beim Abriss einer spĂ€ter gebauten Lehmmauer gefundenen StĂŒcken neu aufgerichtet.cite-ref-shahbazi236-7-0[7]

Das Tor aller LĂ€nder war mit drei Portiken ausgestattet. Das Ost- und Westtor waren 10 Meter hoch und hatten eine Breite von 3,82 Metern. Der West-Portikus hatte auf jeder Seite einen sehr großen BeschĂŒtzerstier Ă€hnlich der assyrischen Tradition, jedoch mit vier statt fĂŒnf Beinen und in Bewegung dargestellt. Oberhalb dieses BeschĂŒtzerstieres befinden sich zwei Inschriften in drei Sprachen, nĂ€mlich altpersisch, elamisch und babylonisch. In ihnen preist Xerxes den Gott Ahura Mazda, verkĂŒndet seine Abstammung, den Bau der Palastanlagen durch ihn und seinen Vater und bittet um Schutz fĂŒr seine Stadt.cite-ref-shahbazi39-8-0[8] Der Ost-Portikus hat auf jeder Seite Sphinxe mit Menschenköpfen, Stierkörpern, sichelförmigen AdlerflĂŒgeln, zylinderförmigen Kronen und drei paar Hörnern. Sie schauen in Richtung Osten.cite-ref-shahbazi42-9-0[9] Der SĂŒd-Portikus ist grĂ¶ĂŸer als der Ost- und West-Portikus, hat jedoch keine Verzierungen.

Die Innenseite des Tores aller LĂ€nder war ein großer Saal mit vier SĂ€ulen, in dem sich eine schwarze Steinbank fĂŒr wartende königliche Besucher befand.cite-ref-shahbazi39-8-1[8] Die InnenwĂ€nde waren mit farbigen Kacheln ausgestattet, die Rosetten, Palmen und andere Verzierungen zeigten. Einige davon sind erhalten geblieben und befinden sich heute im Lager von Persepolis.cite-ref-shahbazi40-10-0[10] Die Tore waren aus Holz, das wahrscheinlich mit kostbaren Metallplatten verkleidet war. Im unteren Teil der Holztore waren kleinere TĂŒren eingebaut.cite-ref-shahbazi41-11-0[11] Der Zweck dieses GebĂ€udes lag darin, einen Wartesaal fĂŒr die Vertreter aller unter Herrschaft Persiens stehender Völker zu sein, und alle ihre Vertreter mussten durch das Tor aller LĂ€nder schreiten, bevor sie zum Audienzpalast gehen konnten.cite-ref-shahbazi39-8-2[8]cite-ref-shahbazi43-12-0[12] Der Eintritt in das Tor aller LĂ€nder geschah durch das Westtor, das sich 22 Meter von der Eingangstreppe entfernt befand. Wahrscheinlich benutzten iranische WĂŒrdentrĂ€ger den Ost-Portikus, um in Richtung Hundert-SĂ€ulen-Palast zu gehen. Alle anderen WĂŒrdentrĂ€ger verließen das Tor aller LĂ€nder durch den SĂŒd-Portikus in Richtung Apadana.cite-ref-shahbazi43-12-1[12]

Astronomie

Die Lage und Ausrichtung zum Kuh-e-Rahmat scheint sorgfĂ€ltig gewĂ€hlt zu sein: Am Äquinoktium (21. MĂ€rz), dem Termin des persischen Neujahrsfestes, fĂ€llt das morgendliche Sonnenlicht durch das „Tor aller LĂ€nder“ (doch war wegen des Berges eine Schneise nötig). Die ArchĂ€oastronomie vermutet noch weitere kalendarische Funktionen der Anlage. Sie prĂ€sentiert sich nach mehreren Himmelsrichtungen – ist aber westlich dominiert, obwohl eigentlich Richtungen nach Sonnenaufgang zu erwarten wĂ€ren. Das „Tor aller LĂ€nder“ wurde von Xerxes I. nach seiner Thronbesteigung erbaut, der den Hauptzugang zur Palastanlage vom SĂŒden in den Westen verlegte und dafĂŒr eine doppellĂ€ufige Treppe bauen ließ.

Apadana

Der grĂ¶ĂŸte Palast in Persepolis ist der Apadana-Palast, der von Dareios I. um 515 v. Chr. erbaut und von den Nachfolgern erweitert wurde. Besonders Xerxes I. ließ zahlreiche Änderungen am Apadana, der großen Audienzhalle, vornehmen. Er verlegte aufgrund des neuen Hauptzugangs von Persepolis vom „Tor aller LĂ€nder“ auch den Haupteingang des Palastes vom Osten in den Norden. DafĂŒr wurde extra ein neuer Portikus errichtet. Xerxes I. ließ anschließend das große „Schatzhaus-Relief“, auf dem unter anderem er als Prinz und sein thronender Vater Dareios abgebildet waren, entfernen und ins sogenannte Schatzhaus bringen, in dem auch Handwerker-WerkstĂ€tten untergebracht waren. Ersetzt wurde das Relief durch acht persische Soldaten. Der Apadana-Palast beinhaltete außerdem den Thron des Königs. Die GeschenktrĂ€ger-Delegationen der LĂ€nder, die zum persischen Reich gehörten, sind am Ostportikus des Apadana-Palastes besonders fein ausgearbeitet. Zu sehen sind die Stellvertreter der Völker, wie sie dem Perserkönig Geschenke bringen. AuffĂ€llig ist dabei, dass in ganz Persepolis Kampfhandlungen gĂ€nzlich fehlen. Auch die GeschenktrĂ€ger-Delegationen werden „hĂ€ndehaltend“ abwechselnd von persischen und medischen Hofbeamten zum König geleitet.

Der „Dareios-Palast“ ist der besterhaltene Palast in Persepolis. Hier sind die riesigen TĂŒr- und Fensterrahmen noch deutlich zu erkennen. Grund fĂŒr den guten Zustand dieses Palastes ist höchstwahrscheinlich, dass die Grundstruktur ĂŒberwiegend aus massiven Steinblöcken errichtet worden ist. Sie sind mehrere Tonnen schwer, die Reliefs auf den Innenseiten der TĂŒrrahmen noch relativ gut erhalten.

Die westliche Treppenanlage am Palast des Dareios wurde zwischen 359 und 338 v. Chr. errichtet.cite-ref-13[13]

Über die „Straße der Armee“ gelangt man zum im Osten von Persepolis liegenden Palast von Xerxes I., dem „Hundert-SĂ€ulen-Saal“. Den Namen erhielt der Palast durch die Tatsache, dass das Dach der Halle von einhundert SĂ€ulen getragen wurde. Heute steht jedoch keine mehr davon. Im Hundert-SĂ€ulen-Saal wurden die meisten Spuren eines Feuers gefunden, verbrannte Materialien sind im Museum ausgestellt. Dies ist insofern nicht verwunderlich, da Alexander der Große Persepolis in Brand setzen lassen hatte.

WĂ€hrend die fast 15 Hektar große Plattform nur ein einziges Königsgrab enthĂ€lt, sind die anderen einige Kilometer weiter in einer steilen Felswand untergebracht, dem Naqsch-e Rostam. Zu den Grabkammern von Artaxerxes II. und Artaxerxes III. fĂŒhrt nur ein steiler Aufstieg. Das Innere wurde frĂŒh geplĂŒndert und enthĂ€lt keine Reliefs (mehr). Außen sind jedoch Teile der Leibwache aus den „10.000 Unsterblichen“ der Garten des Königs zu erkennen, der Eliteeinheit des persischen Reiches, die ausschließlich aus Persern bestand, deren Zahl bei einem Verlust immer wieder ergĂ€nzt wurde.

Reliefs der Apadana

Der nördliche sowie der östliche Seitenaufgang zur Apadana sind mit diversen wunderbaren Reliefs geschmĂŒckt, deren qualitativ hochwertige Steine aus Kalkcite-ref-15[15] den vernichtenden Brand großteils ĂŒberstanden haben. Die Darstellungen auf beiden AufgĂ€ngen sind sich sehr Ă€hnlich und weichen lediglich in wenigen Punkten voneinander ab, von der Nord-Ost-Ecke ausgehend sind die Motive punktsymmetrisch an den Fassaden angebracht. Ob die Unterschiede zwischen den beiden AufgĂ€ngen chronologischen Ursprungs sind oder durch die gleichzeitige Arbeit verschiedener Handwerkergruppen verursacht sind, bleibt umstritten.cite-ref-16[16]

Im Folgenden sollen die Darstellungen ausgehend von der Nord-Ost-Ecke der Apadana als zentralem Ausgangspunkt beschrieben werden. Die Reliefs auf den nĂ€chstgelegenen AufgĂ€ngen zeigen in drei Registern angeordnete Soldaten, hohe WĂŒrdentrĂ€ger sowie Wagenlenker und an ZĂŒgeln gefĂŒhrte Pferde. Die jeweils vorgelagerten mittigen AufgĂ€nge wiesen ursprĂŒnglich jeweils ein eine Audienzszene zeigendes Relief auf. Diese wurden vermutlich zur Zeit Artaxerxes I. durch „antithetisch“ angeordnete Soldaten ersetzt (siehe Foto rechts), die alten Reliefplatten wurden in das Schatzhaus verbracht.cite-ref-17[17] Die Ă€ußeren AufgĂ€nge zeigen in langen Reihen Delegationen von 23 Völkern, die in unterschiedlich großen Gruppen dargestellt sind.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19] Darunter befinden sich Meder, Bewohner von Babylonien, Arabien und Ägypten, ferner Griechen, Skythen und Inder – kenntlich an ihrer Tracht sowie typischen Gesten, GefĂ€ĂŸencite-ref-20[20] und Waffen, mit denen sie dem König die Gaben ihrer LĂ€nder zum Neujahrsfest bringen. Es finden sich zum Beispiel lange FaltengewĂ€nder aus Assyrien, einige Inder mit fein gewebten ÜberwurfmĂ€nteln oder Syrer mit Leibrock und Stola. Die Gabenbringer einer Gesandtschaft aus dem bereits von Kambyses eroberten Äthiopien tragen als Geschenk unter anderem ElefantenstoßzĂ€hne.cite-ref-21[21]

Hundert-SĂ€ulen-Palast

Der Hundert-SĂ€ulen-Palast war der zweitgrĂ¶ĂŸte Palast in Persepolis. Sein Zentralsaal („HundertsĂ€ulensaal“, quasi das BĂŒro der Hofbeamten) hatte Abmessungen von 68,5 Metern Breite und 68,5 Metern LĂ€nge, was ihn zum grĂ¶ĂŸten Saal der alten Welt machte; auch der Zentralsaal der Apadana war kleiner. Die Decke des Hundert-SĂ€ulen-Palastes wurde von 100 SĂ€ulen getragen, die in zehn Reihen zu je zehn SĂ€ulen angeordnet waren.cite-ref-shahbazi196-23-0[23] Eine Steintafel, die Ernst Herzfeld in der SĂŒdostecke des Palastes gefunden hat, berichtet, dass der Bau des Palastes im Jahre 470 v. Chr. unter Xerxes I. begann und um 450 v. Chr. unter Artaxerxes I. abgeschlossen wurde.cite-ref-shahbazi199-24-0[24] Der Brand, den Alexander der Große nach der Eroberung Persiens legen ließ, war so heftig, dass vom Palast nur noch die Basen der SĂ€ulen und die Torportale erhalten sind; sie wurden unter einer drei Meter dicken Schicht von Zedernholz-Asche und Erde freigelegt.cite-ref-dutz78-25-0[25]

Die SÀulen des Palastes bestehen aus einer glockenförmigen Basis, einem runden Torus und einem kannelierten Schaft, auf dem vielgestaltige BlattkrÀnze sitzen. Ganz oben befinden sich Kapitelle mit doppelköpfigen Stierprotomen. Zwei erhaltene Kapitelle befinden sich seit den 1930er Jahren in Chicago.cite-ref-shahbazi202-26-0[26]

Die Portale der beiden Nordtore zeigen vier Mal die gleiche Audienzszene mit dem auf dem Thron sitzenden König, einem Meder, der dem König Bericht erstattet, einem Höfling mit Fliegenwedel, einem WaffentrĂ€ger und persischen WĂ€chtern. Der Baldachin, unter dem sich die Szene abspielt, trĂ€gt das geflĂŒgelte Rind als Symbol der iranischen Herrschaft, flankiert von Stieren und brĂŒllenden Löwen. Unterhalb der Szene sind fĂŒnf Reihen von Soldaten abgebildet.cite-ref-shahbazi205-27-0[27] Die West- und Osttore sind deutlich kleiner als das Nordtor. Ihre Portale zeigen den König, wie er mit einem geflĂŒgelten Löwen bzw. mit einem Stier und einem brĂŒllenden Löwen kĂ€mpft. Diese Reliefs Ă€hneln jenen im Darius-Palast und im Xerxes-Harem.cite-ref-shahbazi208-28-0[28] Die Portale der SĂŒdtore tragen Reliefs, die darstellen, wie König Artaxerxes I. auf seinem Thron in den Palast getragen wird. Das oberste Feld der Reliefs zeigt den König auf dem Thron sitzend. Hinter ihm steht ein Eunuch mit Fliegenwedel und Schweißtuch in den HĂ€nden. Unter diesem Relief befinden sich jeweils vierzehn ThrontrĂ€ger, so dass sich fĂŒr das ganze Tor 28 ThrontrĂ€ger ergeben. Die ThrontrĂ€ger sind bezĂŒglich Anordnung und ihrer Trachten identisch mit den ThrontrĂ€gern am Osttor des Tripylon. Da die keilschriftlichen Bezeichnungen fĂŒr die einzelnen Völker fehlen, wie es fĂŒr das Grab von Dareios I. in Naqsch-e Rostam (Inschrift DNa) und fĂŒr dasjenige von Artaxerxes III. in Persepolis (Inschrift A3Pb) der Fall ist, ist es schwierig, die einzelnen Völker zu identifizieren.cite-ref-29[29]

Die Blickrichtung des Königs auf den Reliefs legt nahe, dass die SĂŒdtore den Eingang und die Nordtore den Ausgang bildeten.cite-ref-shahbazi205-27-1[27] Anders als die Apadana dĂŒrfte der Hundert-SĂ€ulen-Palast den HeeresfĂŒhrern des Reiches vorbehalten gewesen sein.cite-ref-shahbazi213-30-0[30]

Östlich des Hundert-SĂ€ulen-Saales wurde der PalastkĂŒchentrakt in der letzten Bauphase von Persepolis angebaut.cite-ref-31[31]

Weitere archÀologische Reste

Ein Gutes hat der Brand bewirkt: Durch das Feuer wurden etwa 30.000 Tontafeln gehĂ€rtet und blieben ĂŒber 2.500 Jahre bestens erhalten. So können heutige ArchĂ€ologen viele Details nachlesen, bis hin zur Buchhaltung der Stadtverwaltung.

Teile des Palastareals wurden offenbar schon vor Dareios I. geplant. Der dritte, 36 Jahre regierende AchĂ€meniden-König ließ sich auch einen reich ausgestatteten Winterpalast im wesentlich milderen Klima von Susa errichten und eine Fernstraße mit 22 Poststationen im Abstand von 24 km herstellen. Susa liegt 400 km westlich, bei der heutigen Großstadt Abadan nahe der irakischen Grenze. Auch hier ist der grĂ¶ĂŸte Teil zerstört, ebenso wie die erste altpersische Residenz Pasargadae nahe Persepolis.

Außerdem konnte durch die TontĂ€felchen bewiesen werden, dass Persepolis nicht durch Sklaven erbaut worden ist. Viele der TontĂ€felchen enthalten Notizen ĂŒber Essensrationen und VergĂŒtungen der Arbeiter, welche aus dem ganzen Land extra fĂŒr dieses Riesenprojekt nach Persepolis bestellt worden waren. Der Grundlohn bestand aus ca. 30 Litern Gerste im Monat, dadurch konnte tĂ€glich etwa 1 Pfund Brot gebacken werden. Zusatzrationen wurden bei besonderen AnlĂ€ssen oder gut verrichteter Arbeit verteilt, in Form von kleineren Mengen von Fleisch oder Wein.

Umgebung

Kaum 4 km nördlich von Persepolis befindet sich Naqsch-e Rostam mit einer Galerie von vier FelsgrĂ€bern, die auf die Könige Dareios I. (522–485 v. Chr.), Xerxes I. (485–465 v. Chr.), Artaxerxes I. (464–425 v. Chr.) und Dareios II. (425–405 v. Chr.) zurĂŒckgehen. Ähnlich den beiden GroßgrĂ€bern in Persepolis sind auch diese GrĂ€ber in senkrecht abfallende Wandfluchten hineingemeißelt worden.

Chronologie

‱ 520 v. Chr.: Erste Planungen der Anlage unter Dareios I.
‱ 330 v. Chr.: Alexander der Große lĂ€sst die Stadt Persepolis und Teile der Palaststadt in Brand setzen (ArchĂ€ologische Funde bestĂ€tigen, dass lediglich die GebĂ€ude, die Xerxes I. errichtet hatte, brannten, was die Darstellung Arrians wahrscheinlicher macht.)
‱ um 100 bis 632: Die Stadt Istachr wird aus dem Material von Persepolis erbaut. Sie wird Residenz der Sassaniden bis zu ihrer Zerstörung durch ÊżUmar ibn al-Chattāb. Danach wird die Region durch Schiras dominiert.
‱ Der Ursprung der StĂ€tte war den arabischen Geographen nicht mehr bekannt. In mittelalterlicher Zeit hieß die Stelle Masdsched-e-Tschehel Minar („Moschee der 40 Minarette“).
‱ um 1680: Erstes Interesse europĂ€ischer Forschungsreisender fĂŒr die Örtlichkeit
‱ 1931 bis 1939: Erste Ausgrabung durch das Oriental Institute der University of Chicago unter Leitung von Ernst Herzfeld, Friedrich Krefter und Erich F. Schmidt
‱ 1971: Anlage einer Zeltstadt aus Anlass der 2500-Jahr-Feier der Iranischen Monarchie
‱ 1979: Ernennung der Ruinen von Persepolis zum UNESCO-Welterbe

Dokumentarfilme

‱ Persepolis – Blick in ein Weltreich. Dokumentarfilm, Deutschland 2006, 52 Min., Regie: Götz Balonier, Produktion: hr. EnthĂ€lt die digitale 3D-Rekonstruktion von Persepolis durch die Architekten Wolfgang Gambke und Kourosh Afhami.
‱ Geheimnisvolles Persepolis. Dokumentarfilm, Deutschland 2010, 44 Min., Reihe Terra X.
‱ Metropolen der Antike: Persepolis. Dokumentation. ZDFinfo, abgerufen am 13. Dezember 2024 (Synchronfassung ZDF 2024. Ein Film von AngĂšle Berland. Unter Mitwirkung von Lloyd Llewelyn-Jones, SĂ©bastien Gondet, Robert Rollinger, Julien Cuny, Pierfrancesco Callieri und Wouter Henkelman 44 Minuten).

Siehe auch
Literatur

‱ Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 186–219.
‱ A. Sami: Persepolis (Takht-i-Jamshid). 3. Auflage. Schiras 1958.
‱ Erich F. Schmidt: The Treasury of Persepolis and other Discoveries in the Homeland of the Achaemenians. University of Chicago Press, Chicago 1939 (Digitalisat).
‱ Erich F. Schmidt: Persepolis I: Structures, Reliefs, Inscriptions. University of Chicago Press, Chicago 1953 (Digitalisat).
‱ Erich F. Schmidt: Persepolis II: Contents of the Treasury and Other Discoveries. University of Chicago Press, Chicago 1957 (Digitalisat).
‱ Erich F. Schmidt: Persepolis III: The Royal Tombs and Other Monuments. University of Chicago Press, Chicago 1970 (Digitalisat).
‱ A. B. Tilia: Studies and Restorations at Persepolis and Other Sites of Fārs (= Reports and Memoirs. Band 16). IsMEO, Rom 1972.

Weblinks

Commons

: Persepolis

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Persepolis

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
‱ Detaillierte Beschreibung von Persepolis mit Bildergalerie (Memento vom 14. MĂ€rz 2012 im Internet Archive)
‱ Ernst Herzfeld Persepolis Archiv in der Freer Gallery of Art, Washington DC
‱ Oriental Institute Photographic Archives der University of Chicago

Bilder

‱ nach Dynastien unterteilte Fotos, (engl.)
‱ Fotoreportage ĂŒber Persepolis (Memento vom 2. Dezember 2011 im Internet Archive), (dt.)

Anmerkungen

cite-note-nirupars-com-parsa-11. ↑ nirupars.com, Parsa
cite-note-22. ↑ „Erbarmen, Barmherzigkeit“
cite-note-33. ↑ UNESCO World Heritage Centre: Persepolis. Abgerufen am 23. September 2017 (englisch).
cite-note-44. ↑ Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 186–219, hier: S. 191.
cite-note-shahbazi30-55. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, ISBN 978-964-91960-2-2, S. 30–34.
cite-note-shahbazi36-66. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 36 f.
cite-note-shahbazi236-77. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 205–207.
cite-note-shahbazi39-88. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 39.
cite-note-shahbazi42-99. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 42.
cite-note-shahbazi40-1010. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 40.
cite-note-shahbazi41-1111. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 41.
cite-note-shahbazi43-1212. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 43.
cite-note-1313. ↑ Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. 2001, S. 191.
cite-note-141. Mark Garrison: Visual Representation of the divine and the numinous in early Achaemenid Iran: Old Problems, new Directions. Trinity University, San Antonio 2009, S. 28.
cite-note-1515. ↑ Vgl. etwa Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 196–200 (Katalognummern 110–112).
cite-note-1616. ↑ Margaret Cool Root: The King and Kingship in Achaemenid Art Essays on the Creation of an Iconography of Empire. In: Acta Iranica. Band 19. Leiden 1979, S. 89.
cite-note-1717. ↑ Margaret Cool Root: The King and Kingship in Achaemenid Art Essays on the Creation of an Iconography of Empire. In: Acta Iranica. Band 19. Leiden 1979, S. 91.
cite-note-1818. ↑ Pierre Briant: Histoire de l’empire perse. De Cyrus à Alexandre. Paris 1996, S. 187.
cite-note-1919. ↑ Xerxes zĂ€hlt in der sogenannten Daiva-Inschrift als tributpflichtig auf: Medien, Elam, Arachosien, Armenien, Drangiana, Parthien, Areia, Baktrien, Sogdiana, Choresmien, Babylonien, Assyrien, Sattagydia, Lydia, Ägypten, Ionien, Makran, Arabien, Gandhara, Sind, Kappadokien, Dahae, Amyrgische Skythen, spitzmĂŒtzige Skythen, Thrakien, Akaufaka, Libyer, Karer und Nubier.
cite-note-2020. ↑ Vgl. Peter Calmeyer: Die GefĂ€ĂŸe auf den Gabenbringer-Reliefs in Persepolis. In: Archaeologische Mitteilungen aus Iran. Band 26, 1993, S. 147–160.
cite-note-2121. ↑ Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 196, 198 und 200 (Katalognummern 111–112).
cite-note-222. Pierre Briant: Histoire de l’empire perse. De Cyrus à Alexandre. Paris 1996, S. 187.
cite-note-shahbazi196-2323. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 196 f.
cite-note-shahbazi199-2424. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 199 f.
cite-note-dutz78-2525. ↑ Werner F. Dutz und Sylvia A. Matheson: Parsa (Persepolis) Archaeological sites in Fars (I). Yavassoli Publications, Teheran 1998, ISBN 964-306-001-2, S. 78.
cite-note-shahbazi202-2626. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 202 f.
cite-note-shahbazi205-2727. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 236–239.
cite-note-shahbazi208-2828. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 208.
cite-note-2929. ↑ Pierre Briant: Histoire de l’empire perse. De Cyrus à Alexandre. Paris 1996, S. 186.
cite-note-shahbazi213-3030. ↑ Alireza Shapur Shahbazi: DokumentarfĂŒhrer von Persepolis. 1. Auflage. Safiran, Teheran 2012, S. 213.
cite-note-3131. ↑ Erika Bleibtreu: Achaimenidische Kunst. 2001, S. 191.